Die Geschichte

Die Geschichte des KAMUT® Khorasan Weizens begann im Jahr 1949, als Earl Dedman, ein in Portugal stationierter amerikanischer Pilot, ein  ungewöhnlich aussehendes Getreide von einem Mann erhalten hat, welcher behauptete, dieses aus einem Grabmal in Ägypten genommen zu haben. Es ist wahrscheinlicher, dass er sie von einem Händler in den Straßen von Kairo mit der Geschichte kaufte, dass sie aus einem Grabmal stammten. Earl schickte 36 Körner des Getreides an seinen Vater, Rube Dedman, ein Bauer nah Fort Benton, Montana, USA. Innerhalb von sechs Jahren hat Dedman Senior aus diesen wenigen Körnern eine Menge von rund 40 t angebaut. Er nannte es „König Tut’s Weizen“.

„König Tut’s Weizen“ wurde zu einer lokalen Neuheit. Im Juni 1964 berichtete eine lokale Zeitung in Great Falls, Montana, die Geschichte mit einem Bild von dem Bauern Clinton Stranahan, welcher diesen Riesenweizen anbaute. Er verteilte Musterproben des Getreides auf einer regionalen Messe, wo Bob Quinn, damals 16 Jahre alt, es zuerst sah. Nach einigen Jahren geriet diese Neuheit jedoch in Vergessenheit und das Urgetreide verschwand wieder.

1977, kurz nach dem Abschluss seines Doktorats in Pflanzenbiochemie an der Universität von Kalifornien in Davis, aß Bob Quinn eine Packung von Corn Nuts®-Snacks. In fettgedruckten Buchstaben auf der Rückseite der Verpackung stand, dass Corn Nuts® aus einem riesigen Mais hergestellt wurde. So erinnerte er sich an den riesigen König Tut‘s Weizen und beschloss, sich mit der Corn Nuts® Firma in Verbindung zu setzen, um zu sehen, ob sie an der Herstellung eines riesigen Weizen-Snacks interessiert wäre. Die Firma zeigte Interesse. Bobs Vater, Mack, fand ein Gefäß mit dem Getreide und begann der Anbau erfolgreich. Nachdem die Corn Nuts® Firma jedoch von geringen Versorgung erfuhr, wollte sie dieses Projekt nicht weiter fortführen.

1978 kehrte Bob auf seine Familienfarm in der Nähe von Big Sandy, Montana, zurück. Trotz des Desinteresses der Corn Nuts® Gesellschaft, wurde der Weizen weiter angebaut, um die Anbaumenge zu vergrößern, beginnend mit von einem Handvoll Körner, die Mack sorgfältig ausgewählt hatte.  Zeitgleich begann sich Bob auch für die ökologische Landwirtschaft zu interessieren und im Jahr 1986 hatte er sein erstes zertifiziertes Biogetreide gepflanzt. Seit 1989 wird die gesamte Familienfarm von Quinn ökologisch betrieben.

1986 haben sich Bob und sein Vater dafür entschieden, das Getreide auf einer Messe in Anaheim, Kalifornien, zu präsentieren. Es war somit das erste Jahr, in dem ihr Unternehmen Montana Flour & Grains ihren organischen Weizen und Mehl dort ausstellte. Die Messe war ein großer Erfolg. Wegen dem großen Interesse haben sie ihre komplette Vorrat von rund 30 Kilogramm des alten Weizens auf knapp einem Hektar ausgesät und haben so die Anbaumenge und -fläche in den folgenden Jahren immer vergrößert.

1988 wurde das Getreide durch die von der Royal Angelus Macaroni Company hergestellten Nudeln in den Reformhausmarkt eingeführt. 1989 wurde das erste Brot mit dem Weizen durch Oasis Breads hergestellt.

Die Nachfrage wuchs schnell, da viele Menschen berichteten, dass sie den Geschmack der Lebensmittel aus diesem Getreide genießen und dass es im Vergleich zu modernem Weizen leichter verdaulich ist. Nach positiven Ergebnissen einer ersten Studie mit weizenempfindlichen Menschen, erkannte Bob die einzigartigen und gesunden Eigenschaften des Getreides und versuchte das Urgetreide unter einem Handelsnamen zu schützen. 1990, mit der Hilfe von Mack, wurde die “KAMUT” Handelsmarke registriert als eine Garantie verwendet werden, unter der dass das ursprüngliche urgetreide nicht verändert und immer ökologisch angebaut wird.

1991 wurden die ersten Frühstückszerealien  in den Vereinigten Staaten von Arrowhead Mills auf den Markt gebracht und das Getreide wurde auch in Europa eingeführt.

Heute kann KAMUT® Khorasan Weizen weltweit in Produkten wie Brot, Nudeln, Pizza, Frühstückflocken, Snacks, Gebäck, Kekse, Bier, Green Foods (z.B. Weizengras) und Getreidegetränken gefunden werden.
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